Geschichte

Bereits bei Gründung des ÖVSV nach dem Krieg wird Leoben als Orts- bzw. als Bezirksstelle genannt, also zu einer Zeit, in der es noch keinen eigenständigen Landesverband gab. Einige Mitglieder bemühten sich mit persönlichem Einsatz bei der Wiedergründung für den ÖVSV.

Die zu dieser Zeit tätigen Funkfreunde waren weit über die Landesgrenzen hinaus wegen ihrer Aktivität bekannt, natürlich auch zu einer Zeit, als das Senden noch nicht erlaubt war. Auch heute noch wird von einem harten Kern das "Funken" intensiv betrieben und dient als Beispiel für jüngere Amateure. So werden regelmäßig Conteste mit guten Erfolgen bestritten, auch unter feldmäßigen Bedingungen.

Der Einzugsbereich der Ortsstelle umfasste ursprünglich etwa das Gebiet ab Bruck, Mur- und Mürzaufwärts bis zu den Landesgrenzen, mit Ausnahme der Mitglieder der Ortsstellen Knittelfeld und Eisenerz. Im Laufe der Zeit entstanden neue Ortsstellen, die naturgemäß eine Abwanderung der Mitglieder bedingte.

Im Jahr 1990 konnten zwei Räume angemietet werden, die entsprechend adaptiert und eingerichtet wurden und sowohl für die Abhaltung der Klubabende, vorwiegend jedoch für den Betrieb der gerätemäßig bestens ausgestatteten Klubstation OE6XLD dienen. Bemerkenswert ist, dass die Geräte nicht langsam verstauben, sondern ständig benützt werden!

Ortsstellenleiter

1946 - 1951 Walter Gölles, OE-311
1951 - 1953 Franz M. Oberhauser, OE-429
1953 - 1957 Hermann Pansi, OE6PH
1957 - 1961 Rudolf Malischnik, OE6RM
1961 - 1967 Rudolf Börner, OE6BN
1967 - 1974 Josef Tockner, OE6TJ
1976 - 1978 Karl Pansi, OE6PN
1978 - 1984 Rudolf Haupt, OE6AUG
1984 - 2010 Ferdinand Fellner, OE6EFG
ab 2010 August Schebesta, OE6ASG